

Draußen zu Hause - wo Arbeit und Verbindung zusammen kommen...
Ich bin Anne, das ist mein Pferd Loki.
Wir leben und trainieren in einer kleinen Offenstallgemeinschaft, in einer Herde im tiefen Bayerischen Wald. Ländlich, draußen, ehrlich.
Bodenarbeit ist für uns keine Alternative, sondern Leidenschaft. Wir sind draußen bei Wind, Regen oder Schnee – nicht, weil es besonders hart ist, sondern weil genau dort echte Verbindung entsteht. Unabhängig davon, ob der Platz perfekt ist oder das Wetter mitspielt.
Diese Art zu arbeiten prägt alles, was wir tun: im Training, im Alltag und im Handwerk.
Ich arbeite seit vielen Jahren intensiv mit Pferden in der Bodenarbeit. Diese Arbeit ist über Zeit gewachsen – durch praktische Erfahrung, durch kontinuierliche Weiterbildung und durch den bewussten Austausch mit unterschiedlichen Trainern. Weiterbildung verstehe ich dabei nicht als Zusatz, sondern als Verantwortung gegenüber dem Pferd und als fortlaufenden Prozess.
In der Bodenarbeit haben wir einen Raum gefunden, der uns besonders entspricht. Einen Raum, in dem Beziehung, Wahrnehmung und Präsenz im Mittelpunkt stehen. Abseits der Vorstellung vom Pferd als reinem Reittier entsteht hier eine Partnerschaft, die auf Aufmerksamkeit, Klarheit und gegenseitigem Vertrauen basiert. Für mich bedeutet das auch, Training gesund erhaltend zu denken – mit all den Facetten, die über das Reiten hinausgehen.
Bevor ich mit Holz gearbeitet habe, war ich über viele Jahre als Heilpraktikerin tätig und habe osteopathisch gearbeitet. Wahrnehmung, Statik und funktionale Bewegung gehörten dabei zum täglichen Arbeiten – nicht als theoretisches Konzept, sondern als praktische Grundlage. Dieses Verständnis prägt meine Arbeit bis heute.
Mit über 40 habe ich mich bewusst entschieden, zusätzlich eine Ausbildung zur Schreinerin abzuschließen. Nicht aus einem beruflichen Bruch heraus, sondern aus dem Wunsch, Handwerk und Trainingspraxis miteinander zu verbinden. Holz ist für mich kein Werkstoff „zum Bauen“, sondern ein Material, das Klarheit, Stabilität und Ruhe vermittelt.
Die Idee zu den Podesten entstand direkt aus der Bodenarbeit. Aus konkreten Situationen, in denen herkömmliche Lösungen nicht überzeugt haben. Und aus dem Wunsch nach einem Trainingsgerät, das funktional gedacht ist – nicht nur praktisch, sondern im Training nachvollziehbar und sinnvoll einsetzbar.
Heute baue ich Podeste, weil hier meine Erfahrung zusammenläuft: Bewegung, Körpergefühl, handwerkliche Präzision und die tägliche Arbeit mit Pferden. Die achteckige Form ist dabei kein Designmerkmal, sondern das Ergebnis von Beobachtung und Praxis.
MOVED BY WOOD steht für Trainingsgeräte aus Holz, die bewusst reduziert sind. Metallfreie Konstruktion, klare Formen und langlebige Materialien aus regionaler Schreinerei sind für mich kein Zusatzargument, sondern selbstverständlich.
Die Podeste werden nicht ausschließlich im Pferdetraining eingesetzt. Durch die Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Hundetrainerin haben sie sich auch im Hundetraining bewährt – angepasst an unterschiedliche Anforderungen, aber getragen von derselben Haltung: funktional, stabil und sinnvoll im Training.

Do-it-yourself im Stallalltag? Feier ich.
Nicht reden, ausprobieren. Nicht perfekt, sondern praktisch. Alles, was gebaut, genutzt und weitergedacht wird, darf hier seinen Platz haben. Ideen, Projekte oder Experimente dürfen gern geteilt und geschickt werden – und wer fachlichen Input sucht oder gemeinsam ums (Acht-;) Eck denken möchte, ist bei mir auf jeden Fall an der richtigen Adresse.
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